Last update 28.05.2006
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Die ersten Tage Tagebuch

Am 10. Oktober erfahren wir im Gasthof Schmirl, daß Kätzchen abzugeben seien. Wir melden uns gleich für zwei an! Die Frage ist nur, wann sie erwischt würden, da es richtige wilde Bauernkatzerln sind.
Am nächsten Tag bin ich mittags dort, und ein Kätzchen hat sich gerade in der Marderfalle gefangen. Ich gehe also mit einem Karton voller Katzenbaby nach hause.

2004   • IV

Die ersten Tage
Wer suche, der finde!
Schnurrende Kätzchen
Wohnzimmerkatzen, m/w
Die Neugier erwacht
Gemeinsam auf Pirsch
Besuchertauglich
Spielen, Spielen, Spielen
Spikey taut auf
Rettet das Sofa!
Sie wachsen
Flöhe und Bürsten
Flederwuschl
Brot und Spiele
Ab ins Freie
Erste Ausflüge
Es klappt

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11.10.04
Das Katzenbaby sollte eigentlich erstmal in den Katzenkorb - aber es ist schneller als ich und findet einen Durchschlupf ins Gästezimmer (dort, wo die Heizungsrohre durch die Wand gehen). Im Gästezimmer will ich das Katzerl aber nicht haben!

Spikey schmolltGanz hinten, zwischen Geschirr und Rucksack finde ich das Kätzchen dann. Das Einfangen geht nicht ohne den Funktionsverlust dreier Finger ab, aber schließlich bugsiere ich das tigerweisse Kätzchen in den Korb, wo es dann auch bleibt (und schmollt).
Weil's gar so eine Kratzbürste ist, bekommt das Kätzchen den Namen "Spikey".
Ich verbinde meine Finger...


Eine halbe Stunde später kommt Schmirl mit einem zweiten Karton vorbei: "Die ist aber schwarz-weiß." Das macht doch nix!

Erstes Photo von Whiskey Nach weiterem Herumgeflüchte und - gefange (diesmal aber mit Handschuhen) landet die schwarzweisse schließlich beim Geschwisterchen. Die neue ist noch scheuer als die erste, und ich stelle den Korb mit der Öffnung so nahe an den Schrank, daß die beiden erstmal nicht ausbüxen können.
So ängstlich blickt das zweite Kätzchen aus dem Spalt (die Kamera hat Probleme mit dem Focus).


Whiskey und SpikeyNoch am selben Tag bekommt das Kätzchen den Namen "Whiskey" (Black & White).
Nach einer Weile kann ich den Korb etwas wegrücken. Die beiden sind fix und fertig und lassen sich sogar streicheln, wobei Spikey nur teilnahmslos ins Narrenkastl schaut.



12.10.04 Am nächsten Morgen ist das Futter weg - und die Kätzchen natürlich auch :-)
Wir finden sie dann im oberen Vorzimmer, wo sich noch Ytongreste stapeln. Dort haben sie sich unter ein paar Teerpappestreifen verkrochen.
Ich nehme mir vor, das noch am selben Tag aufzuräumen - immerhin sind die zwei nicht stubenrein, und da ist ein gewisser Überblick gefragt :))

Während und nach der Aufräumphase bin ich hauptsächlich mit Katzensuche beschäftigt. Die Verstecke sind vielseitig: Kopfüber hinter einem Farbkübel, zwischen Heizrohren, hinter der Spülmaschine, in einem 5cm Spalt hinter einem Küchenmöbel - und Whiskey denkt sich doch tatsächlich, wenn er sich hinter einer Mineralwasserflasche langmacht, geht er als Flasche durch ;-)

Whiskey versteckt sich hinter SalzstangerlnZumindest finde ich die beiden dann doch immer wieder. Dann wähne ich mich in Sicherheit: Die Kätzchen sind oben auf der Stiege. Als ich nach einer Stunde nachsehen gehe, sind sie aber nicht mehr oben - unten aber auch nicht!
Naja, schließlich (natürlich) doch: Whiskeys originelles Versteck befindet sich am Fensterbrett auf den Servietten - ein Plätzchen, wo ich lang nicht gesucht habe!


Aber manche Verstecke sind eben noch besser: Spikey sitzt hinten beim Kühlschrank in einer Nische und ist somit unsichtbar, da diese Nische nur ganz unten ist und man sie von oben kaum sieht.

Spikey unterm Kühlschrank Interessant finde ich, wieso und wann sie eigentlich heruntergekommen sind. Ich habe gekocht und gewerkt und vermutlich eine ganze Weile in Whiskey einen heimlichen Beobachter gehabt ;-))

Bevor wir ins Bett gehen, sitzen die beiden in der aufgestellten Waschmuschel, die im oberen Vorzimmer auf ihre Bestimmung im Badezimmer wartet.



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13.10.04 Heute morgen gibt es zwei Überraschungen:
1) Die Kätzchen waren sichtbar
2) Eine von beiden hat nachts das Katzenklo benutzt (anstatt Linoleum oder Fleckerlteppich)

Morgens döst Spikey im Katzenkorb, den wir inzwischen hinaufgestellt haben. Whiskey sitzt beim Stiegengeländer und hat den vollen Überblick. Die Futternäpfe (Dosenfutter, Trockenfutter und Babymilch) sind blitzblank ausgeschleckt.

Am Vormittag wechselt Whiskey ebenfalls ins Körbchen - ist eben doch gemütlicher als am Beton!
Irgendwann bringe ich ein Schälchen Milch vorbei und lege ein paar Stückchen Trockenfutter ins Körbchen. Eine Stunde später sind die Leckerlis weg und der Milchnapf halb leer.
Zu mittag stelle ich unten (wo später auch gefüttert wird) einen Napf mit Futter hin. Um 19:00 ist er noch immer unberührt, obwohl zwei Stunden niemand zuhause war.

Whiskey und Spikey am 3. TagDie beiden sitzen immer noch im Körbchen.

Hier sieht man, wie klein die zwei in ihrem Katzenkorb eigentlich aussehen!
Schließlich habe ich Erbarmen und bringe den Futternapf hinauf, weil ja unten an der Küchentüre gewerkt wird.

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